SCHOKOSTUNG: Berger Apfelminze gefüllt

BERGLEGENDEN VON BERGER
Apfelminze gefüllt

Hersteller: Berger Feinste Confiserie GmbH
Schokoladenweg 1
5090 Lofer
Österreich

Zutaten: Kakaomasse, Rohrzucker, Kakaobutter, Obers, Apfelminze. Emulgator: Sojalecithin. Alle Zutaten aus ökologischer Agrarwirtschaft.
Kakaogehalt: mind. 58%

Schokostung: Lassen wir zunächst mal den horrenden Preis dieser edlen Tafel beiseite und konzentrieren wir uns rein auf den Geschmack. Die Tafel glänzt wunderbar dunkelbraun, lässt sich sauber und einfach brechen. Der Schmelz ist angenehm, allerdings bleibt ein Aroma am Gaumen aus.

Gefüllt ist die Schoki mit einer feinen Apfelminze-Creme. „Fein“ im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Apfelminze hat es schwer, sich gegen den herben Geschmack der Zartbitterschokolade durchzusetzen. Das haben vielleicht auch die Macher selbst gemerkt und daher die Rückseite der Tafel noch ein paar geriebene Apfelminze-Blätter gestreut. Nette Idee, dennoch nicht ganz geglückt. Denn die getrockenten Blätter sind manchmal zu groß und fallen unangenehm aus dem Schoki-Minze-Gemisch heraus. Schade, denn an sich passen dunkle Schoki und Apfelminze sehr gut zusammen.

Ach, zum Ende noch zum Preis dieser Schokolade: Der ist unerhört. Das muss mal gesagt werden.

Bewertung: 2 von 5 Kakaobohnen, denn die Tafel ist zwar schön fürs Auge und besticht durch qualitativ hochwertige Produkte. Geschmack und Preis überzeugen allerdings nicht.

Gekauft bei: Berger in der Wollzeile 22, 1010 Wien

Preis: 6,70 EUR
Gewicht: 100 Gramm
Verpackung: Die Verpackung ist eine wahre Augenweide. Es beginnt mit einem goldenen Karton, auf dem die Schoki liegt. Umhüllt wird das ganze mit einem fein marmorierten Pergamentpapier, das wiederum von einer Papiermanschette festgehalten wird. Auf der Rückseite befindet sich nochmals ein nettes Detail: Ein Einschubfach, in dem man ein kleines Zettelchen zur „berglegenden, Zauberhafte Apfelminze“ findet. Auf welchem steht:

„Schon in frühen Zeiten wurde die Vielseitigkeit der Minze geschätzt. Die Kelten verehrten sie als heiliges Gewächs, setzten sie für ihre Heilungs- und Liebesrituale ein und stärkten damit ihren Mut vor dem Kampf. Hexen gebrauchten diese Pflanze als Zutat für magische Zaubertränke und Tinkturen. Legenden erzählen, dass die Minze mit ihrer wilden Frische sogar böse Geister vertrieben hat. Die anregende Geschmacksnote und das feine Spektrum an Duftmustern machen sie auch zu einem begehrten kulinarischen Schatz. Die Apfelminze hat aufgrund des geringeren Mentholgehaltes eine etwas feinere Würze und macht den Zauber dieser gefüllten Bio-Zartbitter-Schokolade aus.“

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Dieser Beitrag wurde am 13. März 2010 um 18:41 veröffentlicht. Er wurde unter Berger abgelegt und ist mit getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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