SCHOKOSTUNG: Truffes Rundumschlag im Chocolateloversclub

How come, dass ich gestern Abend noch 11 Truffes innerhalb einer guten Stunde verdrücken konnte und jetzt, nach einem Mittagssüppchen, schon wieder Lust auf diese unverschämt guten Kugeln habe? Liegt wohl daran, dass sie wirklich lecker sind.

Gestern also rief der Chocolateloversclub seine Schokoholics zusammen, denn es ging um „Truffes verstehen“. Neben der Tatsache, dass Truffes verboten gut sind, lernten wir auch so einige andere Dinge:

  • Truffes und Pralinen werden unter Konfekt subsummiert.
  • Truffes sind immer rund.
  • Somit sind alles andere Pralinen, zB Schnittpralinen, wenn sie eckig daherkommen.
  • Weißer Trüffel ist teuer und qualitativ noch nicht perfekt. Man nehme daher ab Januar den besseren und günstigeren schwarzen Trüffel für noble Gerichte.
  • Da die Füllung von Truffes meist recht flüssig ist, bedarf es eines stabilen Hohlkörpers. Den kann man sich aus seiner eigenen Schoki machen lassen (das macht bspw. Sepp Zotter) und man kauft möglichst hochwertige fertige Hohlkörper (das macht bspw. die Xocolat Manufaktur).
  • Der größte Feind von Truffes ist Wasser.
  • Die Schokolade ist ein Hund.
  • Womit wir bei der Tatsache wären, dass das Handwerk eines Chocolatiers zur hohen Kunst gehört.

Während ich nun parallel zu diesem Geschreibsel ein paar Truffes verdrücke, lasse ich den gestrigen Abend nochmals Revue passieren und zeige, was unser Gaumen alles zu verkosten bekam:

Truffes #1: Eine ordinäre Fertigung, die sehr süß, sehr schmelzig, sehr fettig ist. Liegt daran, dass ordentlich Butter verarbeitet wurde. Schmeckt lecker und erinnert an Mathez. Ich vermute stark, dass nach dem Verzehr von ca. 4 Stück ein leichtes Übelkeitsgefühl eintritt.

Truffes #2: Marc de Champagne, der Klassiker. Delikat und nett. Geht immer, ist meiner Meinung nach aber keine Geschmacksexplosion.

Truffes #3: Mousse aux Chocolat. Ja mei, süß und gut. Aber meiner Meinung nicht der absolute Brüller. Der Kakao macht auch die Finger schmutzig (zumindest sahen meine danach aus wie… ihr wisst schon).

Truffes #4: Salzkaramell. Super Kombi! Salzig und süß ergänzen sich einfach perfekt. Leider hat diese Truffes aus dem Hause Xocolat eine Neuauflage erlebt. Der Vorgänger war eine Spur salziger, die Ganache deutlich fester. Ich bin somit für die Wiedereinführung des Vorgängers.

Truffes #5: Marille. Die Entdeckung des Abends! Superfruchtige Marillen-Ganache umhüllt von Milchschokolade. Sehr, sehr lecker. Nasche ich übrigens gerade wieder…

Truffes #6: Kir Royal. Kann was! Vor allem das Säuerliche kombiniert mit der süßen Schoki. Erinnert mich auch daran, endlich wieder einmal Dietls Kir Royal anzusehen…

Sammelbewertung für Truffes #7 Irish Coffee philiert, #8 Irish Coffee von Xocolat, #9 Eierlikör, #10 Espresso und #11 Veilchen: Es ist und bleibt so, mit Kaffee und Whiskey kann ich in Schoki nichts anfangen. Nach dem Verzehr dieser Truffes war mir dann auch leicht schlecht. Daran konnte leider das liebliche Veilchen auch nichts mehr ändern, obwohl dieses Truffes endlich mit dunkler Schoki umhüllt war.

Nunja, 11 Truffes macht ungefähr 1.100 kcal, heißt also: Her mit den Lieblingstruffes Salzkaramell, Marille und Balsamico (gabs leider nicht zum Verkosten), damit der heutige Kalorienspiegel gehalten wird.

Schönes Wochenende!

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Dieser Beitrag wurde am 22. Oktober 2011 um 13:26 veröffentlicht. Er wurde unter Xocoalt, Xocolat Manufaktur abgelegt und ist mit getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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